Holzbearbeitung

Bei der Holzbearbeitung werden unterschiedliche Werkzeuge und auch Maschinen eingesetzt. Bevor du mit ihnen arbeiten darfst ist eine Einweisung durch deinen Lehrer nötig.

Es gibt auch gesetzliche Einsatzbeschränkungen die dir die Arbeit mit Maschinen teilweise oder ganz, bis zu einem bestimmten Alter verbieten.

Werkzeuge sind kein Spielzeug!

Messen

Nimm´s genau! Mit dem passenden Messmittel und etwas Übung, kannst du das schnell.

 

  • Um große Werkstücke zu messen nimmst du den Gliedermaßstab
  • Kleine Werkstücke lassen sich besser und sogar genauer mit dem Stahlmaßstab messen.
  • Mit dem Messschieber kannst du sogar im Zehntelmillimeterbereich messen. Außerdem verfügt der Messschieber über eine Tiefenmessstange und Messschenkel zum messen von Innendurchmessern.

Anzeichnen

Um ein möglichst genaues Ergebnis zu erzielen benötigst du zum Anzeichnen verschiedene Arbeitsmittel.

 

  • Paralleles Anreißen schaffst du am besten mit dem Streichmaß.
  • 45° Winkel bekommst du mit dem Gehrungswinkel hin.
  • Mit der Schmiege kannst du jeden beliebigen Winkel übertragen.
  • Wenn du exakt 90° Anreißen möchtest benötigst du den Anschlagwinkel.
  • Mit dem Vorstecher werden Bohrungsmittelpunkte vorgestochen.
  • Kreisbögen reißt du mit dem Zirkel an.

Trennen von Holz

Sägen

Sägen werden grundsätzlich in zwei Gruppen eingeteilt. Eingespannte und nicht eingespannte Sägen.

 

  • Bei den Spannsägen (eingespannt) ist das Sägeblatt in einen Bügel oder ein Gestell eingespannt.
  • Bei den Heftsägen (nicht eingespannt) ist das Sägeblatt am Rücken versteift oder das Sägeblatt ist dicker.

Alle Sägen funktionieren im Prinzip gleich - ihre Sägezähne sind so geformt, dass sie dünne Spähne vom Werkstück ablösen. Dadurch entsteht ein dünner Spalt, der den Werkstoff trennt.

Je größer die Sägezähne (Abb.2) desto gröber der Sägeschnitt. Für feine Sägeschnitte wird also eine Säge mit kleinen Sägezähnen (Abb.4) benötigt.

Die Schränkung (Abb.1) sorgt dafür, dass das Sägeblatt nicht im Werkstück stecken bleibt.

Raspel und Feile

Feilen und Raspeln sind Werkzeuge zum Trennen von Werkstoffen. Auf dem Feilenblatt ist der sogenannte Hieb eingeschlagen. Der Griff, auch Heft genannt steckt auf der Angel.

 

Achte vor dem Arbeiten darauf, dass das Feilenblatt auch fest mit dem Griff verbunden ist!

 

Hieb:

Je nach Material und der gewünschten Oberfläche wird der Hieb gewählt.

Schruppfeilen haben einen groben Hieb. (Hieb 1) Sie werden für die Vorarbeit benutzt.

In der Holzbearbeitung ist das die Raspel.

Für die feinere Nacharbeit wird eine Schlichtfeile mit feinerem Hieb benutzt. (Hieb 2,3)

 

Es gibt unterschiedliche Querschnitte bei Feilen. Je nach Form der zu bearbeitenden Oberfläche wird der passende Querschnitt gewählt.

Schleifpapier

Um deinem Werkstück den letzten Schliff zu verpassen und damit die Oberfläche noch glatter zu bekommen verwendest du Schleifpapier.

Die Körnung sagt aus, wie fein ein Schleifpapier ist.

Je höher die Zahl der Körnung desto feiner ist das Schleifpapier und um so feiner wird dann auch die Oberfläche.

 

Eine Körnung von 80 ist sehr grob. Eine Körnung von 240 ist in der Schule meist ausreichend. Es geht aber bis zu 1000.

 

Achte darauf, dass Schleifstäube immer abgesaugt werden!

Jetzt bist du dran!

Klicke auf den Button und ordne die passenden Begriffen zu.

 

Die Grundwerkzeuge aus dem Technikraum lernst du hier.

 

Viel Erfolg!

Werkstücke aus Klasse 5

Stiftehalter

Dises Werkstück wird Ordnung auf deinem Schreibtisch bringen... Der Stiftehalter.

Dabei lernst du das Bohren, Feilen und Raspeln aber auch die Feinsäge kommt zum Einsatz.

Viel Spaß!!!

Mini Tischkicker

Für die Herstellung deines eigenen Mini-Tischkickers benötigst du folgende Materialien und Werkzeuge:

- Holzgrundplatte, Leisten, Nägel, Farbe, Stahlkugel.

- Anschlagwinkel, Feinsäge, Schleifpapier, Bleistift, Leim, Hammer.